Am 22. Mai war es soweit. Um 7.30 Uhr starteten die 38 Teilnehmenden zur ersten Kulturfahrt des Jahres 2025. Kulturwartin Magdalene Loevenich und Gisela Dwiza haben eine Bustour nach Essen mit zwei attraktiven Zielen organisiert. Vormittags stand die Zeche Zollverein auf dem Progeramm, nachmittags der Grugapark.
Die Zeche Zollverein in Essen ist ein bis 1986 betriebenes Steinkohlebergwerk, das heute ein Weltkulturerbe ist. Hier haben wir in zwei Gruppen an einer sehr interessanten Führung mit dem Thema „Kohlenwäsche mit Ausblick“ teilgenommen.
Zunächst ging es für eine Gruppe auf das Panoramadach, das in 45 Metern Höhe einen Überblick über das gesamte Welterbe-Gelände bietet, Ruhrgebietsskyline und Landmarken inklusive.Wie einst die Kohle durchlief diese Gruppe das Gebäude von oben nach unten. Die Kohlenwäsche bereitete die Rohkohle, ein Gemisch aus Kohle und Nebengestein, zu Kohleprodukten für verschiedeneVerwertungen auf. Pro Tag passierten bis zu 23.000 Tonnen Rohkohle das Gebäude. Die zweite Gruppe erlebte die Führung in umgekehrter Reihenfolge.
Im Anschluss an die Führungen hat Rudolf Esmajor dieses Gruppenbild zur Erinnerung aufgenommen.
Nach der Besichtigung stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant "Am Kreuz". Anschließend fuhr uns der Bus zum Grugapark. Während sich Essen von der Kohle- und Stahlstadt zur Grünen Hauptstadt Europas 2017 entwickelte, war der Grugapark schon seit über 90 Jahren das grüne Herz der Großstadt. Der Grugapark Essen lädt auf rund 60 ha ein, Natur hautnah zu entdecken. Die Essener*innen lieben ihren Grugapark und die Besucher der Ortsgruppe Düren nach diesem Nachmittag der Eigenerkundung dort auch. Gegen 17 Uhr ging es zurück nach Düren.
Die Geschichte der Steinkohle und die Natur im Grugapark begeisterten.

